mit dem Testpilot der Deutschen
Versuchsanstalt für Luftfahrt,
Joachim von Köppen, statt.
Schon die ersten Flüge
beeindruckten und zeigten die
ausgezeichneten Flugeigenschaften
dieses Flugzeuges das trotz eines
verhältnismäßig schwachen Motors
von nur 80 PS in Bewegung und
Wendigkeit gerade zu verblüffte.
Hinzu kam noch die hohe
Wirtschaftlichkeit durch geringen
Kraftstoffverbrauch, einfache
Wartung und niedriger
Anschaffungspreis. Das Flugzeug
war für die Anfängerausbildung
gedacht und mit den sehr guten
Kunstflugeigenschaften dafür auch
bestens geeignet gewesen.
Bereits 1935 wurden die ersten
Flugzeuge ins Ausland geliefert. Die
Schweiz bestellte drei Maschinen
und bewarb sich um die
Lizenzbaurechte, die sie auch
bekam.
Bei der Schweizer Luftwaffe waren
diese Maschinen noch bis 1974 als
Standarttrainer im Einsatz. Die letzte
original Bü-131 Jungmann wurde
Mitte der 60ger Jahre in Spanien als
CASA 1.131 gebaut und aus-
geliefert.
Flugzeugen existieren heute noch
ca. 200 „Jungmänner“ weltweit. Ab
1994 wurde die Produktion von 28
neuen Bücker Jungmann durch den
polnischen Flugzeughersteller
H.A.S. aus Jasienica wieder
aufgenommen. Durch den Tod des
Firmengründers Janusz
Karasiewicz, wurde die Produktion
2006 leider wieder eingestellt.
Doch das war nicht das Ende, denn
die polnische Firma Air Res Aviation
aus Rzeszów kaufte die
Herstellungslizenzen sowie die
Fertigungsanlagen und nahm die
Produktion der Jungmann 2013
wieder auf und setzten damit das
Werk fort. Die erste Maschine
welche mit einem tschechischen
Motor mit 140 PS ausgerüstet
wurde, ist 2013 fertiggestellt
worden